-
Einleitung
-
Kapitel 1 Der Stinker
-
Kapitel 2 „Snackeral Blues“
-
Kapitel 3 „Nachlunch“
-
Kapitel 4 „Dulce et Decorum Ess“
-
Kapitel 5 „In des Kühlschranks Feldern“
-
Kapitel 6 „Ich wanderte einsam wie eine Kuh“
-
Kapitel 7 „Indigestus“
-
Kapitel 8 Soll ich dich mit einem Takeaway vergleichen?
-
Kapitel 9 Soll ich dich mit einer spielenden Katze vergleichen?
-
Kapitel 10 Geh nicht produktiv in jenes lange Deadline hinein
-
Kapitel 11 Die rote Mülltonne
-
Kapitel 12 Ozymandias, König der Krümel
-
Kapitel 13 Das Rezept meiner letzten Herzogin
-
Kapitel 14 Das Liebeslied von J. Alfred Prufrocks Praktikant
-
Kapitel 15 Weil ich nicht für Snacks anhalten konnte
-
Kapitel 16 Die Gefräßigen
-
Kapitel 17 Der Angriff der Leicht-Snack-Brigade
-
Kapitel 18 Das ist nur zu sagen: Ich habe die Reste gegessen
-
Kapitel 19 Wir echte coole Katzen
-
Kapitel 20 Dennoch erhebe ich mich … für einen Mitternachtssnack
-
Kapitel 21 O Captain! Mein Captain! (Die Fernbedienung ist verloren)
-
Kapitel 22 Die zweite Portion
-
Kapitel 23 Kubla Khans Takeout-Bestellung
-
Kapitel 24 An seine scheue Geliebte (die die Fernbedienung monopolisiert)
-
Kapitel 25 Eine lautlose, geduldige Spinne vs. Der Staubsauger
-
Kapitel 26 Der Tiger in der Küche
-
Kapitel 27 Heulen (Zum Mond für mehr Pizza)
-
Kapitel 28 Papis Stuhl gehört jetzt mir
-
Kapitel 29 Eine Kunst (des Verlierens deiner Schlüssel)
-
Kapitel 30 Der nicht gegangene Weg (Weil es keinen Parkplatz gab)
-
Kapitel 31 Wenn— (Du die Fernbedienung finden kannst)
-
Kapitel 32 Ein Abschied: Das Trauern verbietend (Über verschüttete Milch)
-
Kapitel 33 Unter Schulkindern (Die meine Snacks gestohlen haben)
-
Kapitel 34 Leda und der Schwan (und die wütende Gans)
-
Kapitel 35 Segelnd nach Byzanz (Für einen guten Kebab)
-
Kapitel 36 Das wüste Land (meines Kühlschranks)
-
Kapitel 37 Dreizehn Arten, eine Amsel anzusehen (Die meine Pommes stiehlt)
-
Kapitel 38 Der Kaiser der Eiscreme (Hat keine Vanille mehr)
Überarbeitete Gedichte
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
Achtung, Literarische Faulenzer und Vers-Voyeure!
Macht euch bereit, eure poetischen Vorurteile pulverisieren zu lassen! Habt ihr je den schleichenden Verdacht gehabt, dass jene heiligen Hallen der klassischen Literatur ein wenig… Umgestaltung vertragen könnten? Einen Spritzer Absurdität vielleicht? Einen Hauch existenzieller Angst wegen verlegter Fernsehfernbedienungen? Oder einfach nur eine großzügige Portion purer, unverfälschter Albernheit?
Dann lasst eure Augen (und andere Sinnesorgane, sofern geneigt) sich an Verbesserte Gedichte laben – dem Buch, das jene staubigen, mottenzerfressenen Verse, an die man sich vage aus der Schule erinnert, einer dringend nötigen Generalüberholung unterzieht. Wir reden von ausgewachsener poetischer Schönheitsoperation, Leute. Wir tauschen griechische Urnen gegen überquellende Mülltonnen, tauschen Narzissen gegen wilde Kartoffelchips und ersetzen melancholische Sterblichkeitsgedanken durch panische Suche nach verlorenen Schlüsseln. Betrachtet es als extremen poetischen Hausumbau – Abriss, Wiederaufbau und ein frischer Anstrich komödiantischer Farbe.
Im Inneren werdet ihr die schockierende Verwandlung von Wordsworths einsamer Wolke in eine gefräßige Kuh mit Chips-Sucht miterleben. Ihr belauscht J. Alfred Prufrocks geplagten Praktikanten, wie er die Tücken des Büroalltags meistert, bewaffnet mit nichts als einer veralteten PowerPoint-Präsentation und einem schwindenden Vorrat an Kaffeelöffeln. Ihr werdet erzittern vor dem puren Schrecken eines Tygers… in der Küche… auf der Suche nach einem Mitternachtssnack (und möglicherweise urteilend über eure fragwürdigen kulinarischen Entscheidungen).
Dies ist nicht die Poesie eurer Oma, werter Leser. Dies ist Poesie für das moderne Zeitalter – ein Zeitalter überquellender Postfächer, gnadenloser Deadlines und des ewigen Kampfes um die Vorherrschaft über die Wohnzimmerfernbedienung. Es ist Poesie, die die tiefe Enttäuschung versteht, festzustellen, dass der Kaiser des Eises tatsächlich Vanille ausgegangen ist.
Also, ob ihr nun ein erfahrener Poesie-Kenner oder ein widerwilliger Vers-Jungfrau seid, schlagt diesen Wälzer auf und bereitet euch auf eine literarische Achterbahnfahrt vor, die so unvorhersehbar ist wie eine Katze nach einem Zuckerschock. Nur gewarnt: Nebenwirkungen können spontane Lachanfälle, unkontrollierbare Snack-Gelüste und eine neu entdeckte Wertschätzung für die inhärente Absurdität der Existenz sein. Ihr könntet sogar das eine oder andere über Poesie lernen (aber verratet nicht eurem Englischlehrer, dass ich das gesagt habe).
Nun, wenn ihr mich entschuldigt, ich habe ein sehr wichtiges Date mit einer roten Mülltonne und einem Haiku über Müllsaft.
Zane Tempest (Chefarchitekt des Poetischen Chaos und Lieferant Literarischer Snacks)
KAPITEL EINS: Der Stinker
(Inspiriert von Rupert Brookes „The Soldier“)
Sterb ich einmal, denkt nur dies von mir: Dass es ein Eckchen in einem fremden Feld gibt Das für immer stinkt. Dort wird sein In jener reichen Erde ein reicherer Gestank verborgen; Ein Komposthaufen aus Socken und Mysteriefleisch, Reste aus der Kantine, halb aufgewärmt, Wo ich einst schnarchte, snackte und mir die Füße verbrannte, Und mit meinem letzten Atemzug, ganz elend besiegt.
Ein Körper gewaschen in Schlamm, Bohnen und Schmutz, Eine Seele windiger als die Winde des Schicksals, Ein Vermächtnis von Rülpsern, die die Zeit überdauern, Mit traurigem Echo nah der Latrinen des Lagers. Und Lachen, sanft, wird steigen mit des Morgens erstem Licht— Denn selbst der Tod kann meinen Appetit nicht dämpfen.
This is a sample preview. The complete book contains 40 sections.